“Wie viele Kinder passen auf ein Wasserbett, bis es platzt?” Diese Frage der achtjährigen Alina wurde in der Wissenssendung “Frag doch mal die Maus” am 12.11.2011 in mehreren Praxistests beantwortet – mit durchaus erstaunlichem Ergebnis.
Ein Wasserbett platzt … zunächst gar nicht
Der Aufforderung des Moderators Eckart von Hirschhausen, doch am besten gleich selbst die Stabilität des im Studio aufgestellten Wasserbetts zu testen, kam die wissbegierige Alina begeistert nach. Doch so sehr sie auch hüpfte: Das Wasserbett zeigte sich davon durchaus unbeeindruckt. Nach dem erstem bestandenen Härtetest gingen die Schätzungen der drei Rateteams gewaltig auseinander. Ein Wasserbett platzt, wenn 45 Kinder darauf herumspringen, das Gewicht eines Kindes mit 30 kg gerechnet, meinten Caren Miosga und Jens Riewa. Nein, das sei bei weitem nicht ausreichend: Dieser Überzeugung waren Mariella Ahrens und Dirk Steffens und taxierten die Belastbarkeit des Wasserbetts auf 200 Kinder. Doch auch das war Sophia Thomalla und Armin Rhode noch zu wenig: Die Belastung durch 7400 Kinder sei notwendig, damit ein Wasserbett platzt, so ihre Meinung.
Gemeinschaftsgrundschüler und Feuerwehrautos
In der nächsten Belastungsprobe durften sich 40 Kinder von der Gemeinschaftsgrundschule Düsseldorf Benrath auf dem Wasserbett austoben. Um wildes Herumpurzeln zu vermeiden, stiegen die Kinder nicht direkt auf das Wasserbett, sondern auf eine Platte aus Plexiglas. Ergebnis: Das Wasserbett besteht auch diese Prüfung – 1,2 Tonnen, die Plexiglasplatte nicht mitgerechnet – mit Bravour. Da das Platzangebot für Kinder auf dem Wasserbett nun ausgeschöpft war, mussten größere Kaliber die Belastbarkeit überprüfen. Ins Studio fährt ein: Ein Feuerwehrauto der Berufsfeuerwehr Köln. Als der Koloss mit dem rechten Vorderrad auf das Wasserbett fährt, das zusätzlich noch eine 1,2 Tonnen schwere Stahlplatte tragen muss, steigt die Spannung. Doch schnell ist klar: Auch einem Gewicht von insgesamt 5200 kg – das entspricht 173 Kindern – hält das Wasserbett mühelos stand.
Erst bei 20.000 Kilogramm ist Schluss
Während das Publikum noch über die enorme Belastbarkeit staunte, bereiteten die Maus-Experten Armin Maiwald, Christoph Biemann und Ralph Caspers den ultimativen Außentest vor. Ein 34 Tonnen schwerer Stahlklotz soll schaffen, was Kinder und Feuerwehrautos vergeblich versuchten. Und tatsächlich: Das Wasserbett platzt bei unglaublichen 19,9 Tonnen Belastung – dem Gewicht von 633 Kindern oder drei afrikanischen Elefantenbullen.




